Fachhochschulen (HAW)

Als Organisationen sind Fachhochschulen (und damit die Figur des Professors / der Professorin an der Fachhochschule) in Deutschland eine historisch relativ neue Hochschulform, die sich seit ihrer Entstehung aus verschiedenen Fachschulen Anfang der 1970er in einem permanenten Wandel befinden und sich darüber hinaus durch starke Heterogenität zwischen den Fachbereichen auszeichnen (Holuscha 2013; Mayer 1997). Die Entstehungsgeschichte prägt auch heute noch das Selbstverständnis der Fachhochschulen, das stark ausbildungs- und anwendungsorientiert ist. Es stellt damit spezifische Erwartungen an die dort arbeitenden ProfessorInnen, die z.B. drei Jahre Berufstätigkeit bzw. besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden außerhalb der Hochschule erfordern.

Damit bilden Fachhochschul-ProfessorInnen einen Berufsstand mit einer Reihe eigener Charakteristika und mit Arbeitsumständen, die sie und ihr Feld (Hochschule) trotz aller Gemeinsamkeiten deutlich von den KollegInnen an Universitäten, Kunsthochschulen und Musikhochschulen unterscheiden.

Der Hochschultyp Fachhochschulen (HAW) ist in dem Teilprojekt II an der HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen angesiedelt.

Kontakt: anne.doelemeyer(at)hawk.de

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